Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Becoming You – Florian Halmburger
Panoramastraße 5, 86919 Utting am Ammersee
www.becoming-you.de
§1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Seminare, Workshops, Veranstaltungen sowie Einzelangebote von Florian Halmburger (nachfolgend „Anbieter“ oder „wir“).
(2) Kunden im Sinne dieser AGB sind sowohl Verbraucher als auch Unternehmer. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
(3) Mit der Buchung erklärt sich der Teilnehmende (nachfolgend „Teilnehmende“ oder „Sie“) mit diesen AGB einverstanden.
§2 Art der Leistungen
(1) Unsere Angebote dienen der Selbsterfahrung, Persönlichkeitsentwicklung sowie Bewusstseinsarbeit.
(2) Sie stellen keine medizinische, psychotherapeutische oder heilkundliche Behandlung dar und ersetzen diese nicht.
(3) Es werden keine Diagnosen gestellt und keine Heilversprechen abgegeben.
§3 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Veranstaltungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar.
(2) Durch die Buchung über das Buchungssystem geben Sie ein verbindliches Angebot ab.
(3) Der Vertrag kommt zustande, sobald Sie eine Bestätigungs-E-Mail erhalten.
(4) Die Abwicklung der Buchung erfolgt in der Regel automatisiert per E-Mail. Sie haben sicherzustellen, dass die angegebene E-Mail-Adresse korrekt ist und E-Mails empfangen werden können.
§4 Preise und Zahlung
(1) Alle angegebenen Preise sind Endpreise und enthalten alle gesetzlichen Steuern.
(2) Die Zahlung erfolgt im Voraus über die im Buchungsprozess angebotenen Zahlungsmethoden.
(3) Ein Anspruch auf Teilnahme besteht erst nach vollständigem Zahlungseingang.
§5 Teilnahmebedingungen
(1) Die Teilnahme erfolgt eigenverantwortlich.
(2) Unsere Veranstaltungen können intensive körperliche und emotionale Prozesse beinhalten.
(3) Voraussetzung für die Teilnahme ist eine stabile psychische und physische Verfassung.
(4) Nicht geeignet ist die Teilnahme insbesondere bei:
- akuten psychischen Erkrankungen
- Psychosen oder psychotischen Episoden
- schweren Depressionen (insbesondere mit Suizidalität)
- instabilen Traumafolgestörungen
- bipolaren Störungen in instabilen Phasen
- schweren Persönlichkeitsstörungen
- akuten Suchterkrankungen
- schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen (insbesondere bei intensiver Atem- oder Körperarbeit)
- Schwangerschaft (bei bestimmten körperorientierten Formaten)
(5) Im Zweifel liegt die Verantwortung zur Abklärung der Teilnahmefähigkeit bei den Teilnehmenden.
(6) Teilnehmende verpflichten sich, relevante körperliche oder psychische Einschränkungen vor Beginn mitzuteilen.
(7) Die Teilnahme erfolgt freiwillig. Teilnehmende erklären sich damit einverstanden, eigenverantwortlich an körperlichen, emotionalen und gruppendynamischen Prozessen teilzunehmen sowie ihre eigenen Grenzen wahrzunehmen und zu achten.
(8) Der Anbieter ist berechtigt, Teilnehmende vor oder während der Veranstaltung auszuschließen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, insbesondere wenn:
- die Teilnahmevoraussetzungen nicht erfüllt sind
- die teilnehmende Person sich selbst oder andere gefährdet
- der Gruppenprozess erheblich gestört wird
(9) In diesen Fällen besteht kein Anspruch auf Rückerstattung, es sei denn, der Ausschluss erfolgt ohne berechtigten Grund.
(10) Befinden sich Teilnehmende in psychotherapeutischer oder psychiatrischer Behandlung oder nehmen Psychopharmaka ein, liegt es in ihrer Verantwortung, die Teilnahme vorab mit der behandelnden Fachperson abzuklären.
§6 Eigenverantwortung
(1) Jede teilnehmende Person trägt die volle Verantwortung für sich selbst und ihr Handeln.
(2) Die Teilnahme ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Behandlung.
(3) Entscheidungen, die Teilnehmende im Zusammenhang mit der Teilnahme treffen, erfolgen eigenverantwortlich.
(4) Teilnehmende sind jederzeit berechtigt, Übungen abzubrechen, Pausen einzulegen oder sich aus Prozessen zurückzuziehen. Ein Abbruch einzelner Inhalte begründet keinen Anspruch auf Rückerstattung.
§6a Gruppensetting und Vertraulichkeit
(1) Teilnehmende verpflichten sich zu einem achtsamen, respektvollen und vertraulichen Umgang miteinander.
(2) Persönliche Inhalte, die im Rahmen von Gruppenprozessen geteilt werden, sind vertraulich zu behandeln und dürfen nicht ohne Zustimmung weitergegeben werden.
§6b Haftung für persönliche Gegenstände
Für persönliche Gegenstände wird keine Haftung übernommen.
(1) Jeder Teilnehmende trägt die volle Verantwortung für sich selbst und sein Handeln.
(2) Die Teilnahme ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Behandlung.
(3) Entscheidungen, die Teilnehmende im Zusammenhang mit der Teilnahme treffen, erfolgen eigenverantwortlich.
§7 Rücktritt und Stornierung durch Teilnehmende
(1) Eine Stornierung ist jederzeit in Textform möglich.
(2) Es gelten folgende Stornobedingungen:
- bis 30 Tage vor Beginn: vollständige Rückerstattung
- 29 bis 14 Tage vor Beginn: 50 % Rückerstattung
- ab 13 Tage vor Beginn: keine Rückerstattung
(3) Bei Nichterscheinen ohne vorherige Stornierung erfolgt keine Rückerstattung.
(4) Eine Anrechnung als Gutschein erfolgt ausschließlich nach individueller Absprache und ohne Rechtsanspruch.
(5) Dies gilt nur, sofern durch die Nicht-Teilnahme die Durchführung der Veranstaltung nicht gefährdet wird, insbesondere bei Unterschreitung der Mindestteilnehmerzahl.
§8 Absage durch den Anbieter
(1) Der Anbieter behält sich vor, Veranstaltungen aus wichtigen Gründen abzusagen.
(2) Wichtige Gründe sind insbesondere:
- Krankheit
- zu geringe Teilnehmendezahl
- höhere Gewalt
(3) In diesem Fall werden bereits geleistete Zahlungen vollständig zurückerstattet.
(4) Weitergehende Ansprüche, insbesondere für Reise-, Unterkunfts- oder Verdienstausfallkosten, sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
(5) Ein Anspruch auf Durchführung der Veranstaltung besteht nicht.
§9 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(2) Im Übrigen haftet der Anbieter nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
(3) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(4) Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen.
(5) Die Teilnahme an Übungen und Prozessen erfolgt auf eigene Verantwortung.
§10 Widerrufsrecht
(1) Verbrauchern steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
(2) Das Widerrufsrecht kann gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen ausgeschlossen sein, wenn der Vertrag einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht.
(3) Ob ein Widerrufsrecht besteht oder ausgeschlossen ist, wird im jeweiligen Buchungsprozess angegeben.
§11 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt deutsches Recht.
(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
(3) Für Streitigkeiten gilt der gesetzliche Gerichtsstand.
Stand: März 2026